Agaricus (agar.): ein wichtiges Mittel für unruhige Kinder.
Kinder, die von Geburt an konsequent klassisch homöopathisch behandelt werden, erholen sich auffallend schnell von akuten Infekten und leiden deutlich seltener an chronischen Krankheiten. Zudem sprechen Kinder sehr gut auf das richtig gewählte homöopathische Mittel an und neigen in der Regel nicht zu komplizierten Krankheitsverläufen. Eine klassisch homöopathische Behandlung ist daher, neben ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und einem harmonischen Umfeld, die beste Gesundheitsvorsorge.
Hyoscyamos (hyos.), das Bilsenkraut, hilft bei gewalttätigem Verhalten durch Eifersucht.
Die Klassische Homöopathie eignet sich sowohl zur Behandlung von akuten Infekten wie Erkältungskrankheiten, Mittelohr- oder Blasenentzündungen und Magen-Darm-Infekten als auch zur Stabilisierung oder gar Heilung von chronischen Leiden, zu denen in erster Linie Allergien und Autoimmunkrankheiten gehören. Eine Domäne der Klassischen Homöopathie ist beispielsweise die Behandlung von Neurodermitis.
Aber auch seelische Probleme können homöopathisch erfolgreich therapiert werden. Dazu zählen Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrationsstörungen, stark ausgeprägte Ängste sowie Bettnässen, Stottern, Schulkopfschmerzen und dergleichen. Vor allem bei der Behandlung kleiner Kinder ist die Zusammenarbeit mit den Eltern unerlässlich. Wichtig für die Wahl des richtigen homöopathischen Mittels ist es, das kranke Kind aufmerksam zu beobachten und dabei auf kleinste Abweichungen vom gesunden Zustand zu achten und diese zu notieren.
Dorit Zimmermann mit einem kleinen Patienten.